SCHON WIEDER HERBST?

JETZT BRAUCHT DIE HAUT BESONDEREN SCHUTZ

Sobald das Wetter umschlägt, wird die Haut zum Problemfall: Rötungen, Pickel und Mitesser verschlechtern das Hautbild. Woran das liegt – und welche fünf großen Fehler Sie vermeiden sollten.

©Isabell Winter

©Isabell Winter

Emotional hat man es vielleicht schon verkraftet, dass der Sommer vorbei ist. Aber dass im Zusammenhang mit warmen Klamotten, Heizungsluft und miesem Wetter auch die Haut schlechter wird, schlägt nochmals auf die Stimmung. Herbstdepressionen allein sind unschön genug – doch wenn die Haut auch noch Probleme macht, fühlt man sich doppelt unwohl und möchte den Schal noch höher ins Gesicht ziehen. Wobei das alles nur noch schlimmer machen würde.

Woher kommen die Hautprobleme?

Denn es sind die kleinen Fehler des Alltags und die Wetterumstellung, die der Haut Unreinheitenund roten Flecken bescheren. Auch wenn die Haut den ganzen Sommer strahlend und porenrein war, der Herbst zieht jede noch so robuste Haut in Mitleidenschaft.

Zum Glück kann man dagegen etwas unternehmen. Hier kommen sechs einfache Tipps für den Kampf gegen Herbstpickel:

1. Keine Produkte auf Alkoholbasis verwenden

Das Handdesinfektionsmittel in der Handtasche, der Toner in Ihrem Kosmetikschränkchen und das Peeling gegen unreine Haut in ihrer Dusche sind gute Mittel gegen unreine Haut – im Frühjahr und Sommer. Das Problem ist der Alkohol in den Pflegeprodukten: Darauf sollte man bei der Hautpflege verzichten, sobald die kalte Jahreszeit beginnt. Denn durch alkoholhaltige Produkte wird die natürliche Fettschicht der Haut beschädigt, die besonders bei kälteren Temperaturen dabei hilft, dass die Feuchtigkeit durch trockene Heizungsluft und Temperaturunterschiede nicht aus der Haut entweicht. Stattdessen sollte man sich auf Pflegeprodukte auf pflanzlicher Basis setzen, die zwar ölkontrollierend und hautreinigend sind, aber nicht austrocknend wirken. Hier empfehlen sich Gesichtsmasken auf Tonerdebasis, die auch gleichzeitig für jeden Hauttyp geeignet sind.

©Jan Dooley

©Jan Dooley

2. Die Feuchtigkeitspflege wechseln

Bei speziellen Kältecremes denkt man meist unweigerlich an deckende, weißelnde Cremes wie auf der Skipiste. Das ist heutzutage natürlich Blödsinn. Inzwischen gibt es ausreichend Tagescremes, die reichhaltig und dennoch mit leichten Konsistenzen auf die kalte Jahreszeit abgestimmt sind.

Diese Art von Wintercremes machen die Haut widerstandsfähiger und auch damit auch unempfindlicher für Unreinheiten und Rötungen. Wer dann noch zusätzlich auf beruhigende Inhaltsstoffe wie Rosenöl, weißen Tee und Gurke achtet, ist gegen gerötete Haut gewappnet.

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Ein anderer Grund, warum man nicht die gleiche Creme wie im Sommer benutzen sollte: Cremes, die mehr als drei oder sechs Monate geöffnet sind (auf das Zeichen auf der Verpackung achten), laufen ab, können damit irritierend auf die Haut wirken und so zusätzlich Unreinheiten hervorrufen.

3. Schals und Pullis erst einmal waschen

Es klingt so logisch, aber wer macht es wirklich? Schals, Rollkragenpullover und Winterjacken lagen für ein paar Monate im Schrank oder gar im Keller und werden jetzt wieder rausgeholt. Aber wer denkt daran, diese Kleidung zu waschen, bevor man sie das erste Mal wieder anzieht? Genau. Und da liegt das Problem: Staub, Feuchtigkeit und Temperaturveränderungen in den Textilien können Allergien und Irritationen hervorrufen, wenn sie mit der Haut in Berührung kommen. Deshalb sollte man die Winterkleidung unbedingt vor dem ersten Tragen selbst waschen oder zur Reinigung bringen.

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4. Mehr Zeit beim DusChen und Baden verbringen

Wenn es draußen zu kalt ist, wird deutlich ausgiebiger und länger geduscht und vermehrt gebadet. Das Problem dabei: Die Haut trocknet durch das heiße Wasser und das längere Aufweichen im Badewasser schnell aus, da die Hautschichten aufquellen und so mehr Fette und Lipide entweichen – das wiederum macht die Haut anfälliger für negative Umwelteinflüsse.

Reichhaltige Bodylotions und Gesichtscremes können zusätzlich irritieren. Die Haut muss sich eben auch erst einmal an den Herbst gewöhnen! Heißt: Die Duschzeiten langsam verlängern und nicht alle greifbaren Cremes gleichzeitig verschmieren.

©Peter Sjo

©Peter Sjo

5. Keine Pickel selbst ausdrücken

Eine Regel, die eigentlich in jeder Jahreszeit gilt: Finger weg von Pickeln und juckenden Stellen. Denn hat man an der Unreinheit in Eigenregie herumgedrückt, braucht die Stelle mindestens doppelt so lange um abzuheilen, als wenn man den Pickel in Ruhe gelassen hätte.

Deswegen ist es empfehlenswert, dass man mit einer stärker irritierten Haut einen kosmetischen Experten oder einen Dermatologen aufsucht. Im Kosmetikstudio werden die betroffenen Stellen professionell gereinigt und ein Dermatologe kann feststellen, woher die Unreinheiten wirklich kommen.

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